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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 35,00 € |
37,14 € |
-2,14 € |
-5,76 % |
27.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007461006 |
746100 |
- € |
- € |
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Tepla Jahresfehlbetrag gestiegen 28.11.2001
Ad hoc
In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahrs konnte die Tepla AG (WKN 746100), Hersteller von Plasmasystemen für die Halbleiterindustrie und industrielle Oberflächenbehandlungen, ihren Umsatz von 8,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf 16,9 Mio. Euro mehr als verdoppeln. Trotz der Krise am Halbleitermarkt stieg auch der Proforma-Umsatz (ohne Einbeziehung der im Oktober 2000 erworbenen US-Gesellschaft MetroLine Industries Inc.) um 22 Prozent auf 9,9 Mio. Euro. Allerdings blieb der Umsatz im Zuge des Markteinbruchs in den USA deutlich hinter den Erwartungen zurück. Mehrere amerikanische Konsumgüterhersteller stornierten oder verschoben kurzfristig ihre Aufträge. Dieser Nachfrageeinbruch machte die positiven Effekte der zunehmend greifenden Restrukturierung des US-Geschäfts und der erfolgreichen Steigerung der konzernweiten Bruttomarge auf 36 Prozent weitgehend zunichte. In der Folge fiel das Betriebsergebnis (Ebit) mit -2,4 Mio. Euro (Vorjahr -0,4 Mio. Euro) schlechter aus als erwartet.
Im Zuge der nach US-GAAP vorgeschriebenen Aktivierung latenter Steuern reduziert sich der Fehlbetrag für die ersten neun Monate auf -1,9 Mio. Euro. Das Ergebnis pro Aktie nach DVFA beträgt -0,58 Euro im Vergleich zu -0,03 Euro im Vorjahr. Angesichts der anhaltenden Krise der US-Wirtschaft und der lahmenden Weltkonjunktur erwartet das Unternehmen auch für das vierte Quartal - traditionell das umsatzstärkste im Jahr - Umsätze maximal auf Vorquartalsniveau. Zwar werden sich die Effekte der Restrukturierung in den USA positiv auf das Ergebnis auswirken, jedoch können dadurch die fehlenden Umsätze voraussichtlich nicht ausgeglichen werden. Vor diesem Hintergrund korrigiert die TePla AG ihre Prognosen für das laufende Geschäftsjahr: Der Fehlbetrag wird voraussichtlich etwa -2,5 Mio. Euro statt -1,9 Mio. Euro betragen. Für das erste Halbjahr 2002 ist das Unternehmen jedoch vorsichtig zuversichtlich: Der offenkundige Investitionsstau wird sich mittelfristig auflösen und TePla ist mit mehreren Produkten für künftige Wachstumsmärkte gut positioniert.
Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:
Wesentliche Bestandteile des Restrukturierungsprogramms in den USA sind inzwischen umgesetzt und beginnen zu greifen. Dies zeigt sich vor allem an gesunkenen Verwaltungsaufwendungen. Deutliche Effizienzsteigerungen werden sichtbar an der Erhöhung der konzernweiten Bruttomarge auf 36 Prozent im dritten Quartal - womit diese erstmals seit Erwerb der MetroLine wieder den internen Zielvorgaben entsprach. Diese positiven Effekte wurden allerdings durch den unerwartet starken Nachfrageeinbruch in den USA weitgehend zunichte gemacht und auch für das vierte Quartal ist noch keine Besserung in Sicht. Für das erste Halbjahr 2002 hingegen ist TePla vorsichtig zuversichtlich. Derzeit haben selbst profitable und mit voller Auslastung arbeitende Unternehmen notwendige Ersatzinvestitionen verschoben. Dieser Investitionsstau wird sich mittelfristig auflösen müssen.
Hinzu kommt das unbestrittene Wachstumspotenzial neuer Anwendungen der Plasmatechnologie: Zuwachsraten in Höhe von 100 Prozent werden z.B. für Systeme zur Reinigung der Glassubstrate in Flachbildschirmen für die kommenden Jahre prognostiziert. Sobald der Markt wieder anspringt verfügt TePla hier mit seinem FPD40-System über ein bislang konkurrenzloses Produkt. Dass der Vorstand von den Zukunftsperspektiven des Unternehmens überzeugt ist, zeigt nicht zuletzt die Ende des dritten Quartals beschlossene Kapitalerhöhung: Von den 680.000 neu ausgegebenen Aktien zeichnete er 20 Prozent der Anteile. 80 Prozent der Anteile übernahm die seit dem Börsengang bei der TePla engagierte DEWB, die damit mit über 25 Prozent am Unternehmen beteiligt ist. Die Kapitalerhöhung um rund 1,7 Mio. Euro erhöht den Finanzierungsspielraum für die weitere Umsetzung der von TePla verfolgten Wachstumsstrategie.
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